Stramme Waden trainieren- wie geht das?

Training für Stramme WadenDirekt unter dem Kniegelenk im unteren Beinbereich, auf der Rückseite des Beines befindet sich ein langer Muskel, der sich beinahe über das gesamte untere Bein erstreckt. Dieser Muskel wird als Wade bezeichnet und ist verantwortlich für das typische Aussehen des Beines, der Zweck der Wade ist also die Beweglichkeit des Beines zu gewährleisten. Je nachdem wie sehr man die Beine beansprucht, sind die Waden auch entsprechend ausgeprägt. Handelt es sich um ein festes, harten Muskelpaket spricht man auch gerne von „strammen Waden“.

Diese Bezeichnung kannte man früher eher aus dem alpenländlichem Raum, wo stramme Waden schon seit Urzeiten zum Schönheitsideal eines Mannes gehören. Ein „fescher Bursche“ muss stramme Waden haben um bei den Frauen landen zu können. Aber wie erst vor kurzem eine Umfrage unter etlichen Frauen ergeben hat, stehen über fünfzig Prozent der Befragten auf stramme Waden, es gehört also nicht allein zum Schönheitsideal des Bayern im unteren Beinbereich mit ausgeprägten Muskeln dazustehen. Und auch für die Attraktivität einer Frau reicht es lange nicht mehr aus im Gesicht, an der Oberweite oder am Gesäß gut auszusehen, erst mit sportlichen, strammen Waden kann man so richtig punkten.

Es signalisiert dem Betrachter, dass es sich hier um eine sportliche, aktive Frau handelt und so was kommt eben besser an. Spätestens wenn das Wetter wieder sommerlich wird und man es sich erlauben kann, die Hüllen fallen zu lassen, wird man gezwungen sein, zu zeigen, wie es in der unteren Beinpartie aussieht. Mit schlaffen, kaum wahrnehmbaren Waden sollte man sich da am besten gleich nur mit langen Hosen unter die Menschheit trauen, was sich am Baggersee oder Freibad aber auch in der Sauna natürlich nur schwer durchsetzen lässt. Mit relativ geringem Wadentraining kann man schon in Kürze attraktive, stramme Waden aufbauen. Die Wade wird sowohl beim Gehen, beim Laufen und auch beim Springen beansprucht, aber auch bei technisch unterstützten Formen der Fortbewegung wie dem Radfahren oder Rudern wird die Wade gefordert.

Und wie es eben bei beanspruchten Muskeln ist, je häufiger man davon Gebrauch macht umso stärker wird der Muskel. Das Ergebnis beim Ausüben der oben aufgeführten Sportarten sind demnach stramme Waden. Aber schon im Alltag kann man der Wade etwas Gutes tun ohne sich gezielt sportlich betätigen zu müssen. Man braucht nur mal die Treppe statt dem Fahrstuhl zu benützen oder man geht einfach mal zu Fuß, statt Auto zu fahren. Stramme Waden sind also schneller gebildet als so mancher denkt.

Bildquelle: © panthermedia.net /Chad Zuber

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