Zwischen Hüfte bzw. Gesäß und Knie bzw. Unterschenkel befindet sich der Oberschenkel, der gleichzeitig auch ein Teil des Beines darstellt. Im Lateinischen wird der Oberschenkel als Femur bezeichnet. Die Muskulatur des Oberschenkel dient vielen Muskeln als Ursprungs- und Ansatzpunkt. Beispiele hierfür sind die Unterschenkelmuskulatur und die Hüftmuskulatur.
Die Oberschenkelmuskulatur an sich wird meistens in die drei folgenden Gruppen eingeteilt:
Die Strecker, auch Extensoren genannt, bilden die Oberschenkelmuskulatur vorne, die hintere Oberschenkelmuskulatur wird von den Beugern, den Flexoren, gebildet und die Heranführer, bilden die innere Oberschenkelmuskulatur. Die Heranführer werden auch als Adduktoren bezeichnet. Auch wenn die Oberschenkelmuskulatur einen Großteil der Muskulatur des gesamten Körpers ausmacht, wird sie oftmals nur einseitig beansprucht. Ein Oberschenkeltraining, welches gezielt aus- und durchgeführt wird trägt somit zu einer guten Durchblutung und Fettverbrennung sowie dem Gleichmäßigen Belasten der Gelenke und der Muskulatur bei. Während eines Trainings sollte man somit die Beinmuskulatur kräftigen und die Beindurchblutung gefördert werden. Hier ein paar Trainigstipps von uns:
Eine Übung, die als Ziel das trainieren der Waden- und Oberschenkelmuskulatur hat, könnte zum Beispiel wie die folgenden Trainingstipps aussehen:
Du stellst Dich gerade, aufrecht hin. Beiden Arme werden waagerecht nach vorn gehalten. Anschließend wippst Du von den Fersen auf die Zehenspitzen und umgekehrt. Diese Übung wiederholst Du mehrere Male, etwa eine Minute. Im Anschluss an die Übung werden die Beine ausgeschüttelt und die gesamte Übung von vorn begonnen.
Zum Oberschenkeltraining der Muskeln der Oberschenkelvorderseite kann diese Übung angewendet werden:
Du sitzt auf einem Hocker. Der Rücken ist gerade. Nun wird ein Bein mit gebeugtem Knie in Richtung Brust angehoben und langsam wieder auf den Boden gesetzt. Diese Übung solltest Du nun 15-mal mit jedem Bein wiederholen.
Diese Übung lässt sich auch im Liegen durchführen:
Du liegst auf dem Boden. Der Kopf wird auf den unten liegenden Arm gestützt und das untere Bein wird angewinkelt. Das obere Bein streckst Du aus und der Fuß wird in Richtung Boden gedreht. Nun wird das obere Bein angehoben und wieder abgelegt, das ganze 20-mal. Nach den angegebenen Wiederholungen werden die Seiten gewechselt.
Bei einer weiteren Übung im Liegen ist die Ausgangsstellung ebenfalls wieder die gleiche, wie oben beschrieben:
Du liegst auf dem Boden und stützt deinen Kopf auf den unten liegenden Arm. Das unten liegende Bein ist ausgestreckt und das obere Bein wird angewinkelt. Der Fuß, des oben liegenden Beines wird auf den Boden gesetzt. Das auf dem Boden liegende Bein, also das untere, wird nun angehoben und wieder abgelegt. Auch diese Übung solltest Du 20-mal wiederholen. Nach dem ein Bein zwei Mal 20 Wiederholungen absolviert hat, werden die Beine gewechselt.