Muskulatur

Muskulatur stärken mit muskelaufbau.netStärken der Muskulatur

Was wäre ein Menschlicher Körper ohne Muskulatur, aber auch bei Tieren wäre keine Bewegung möglich. Jedes Körperteil hat seine besondere Muskulatur, wie auch  Rückenmuskulatur und all die anderen Körperteile. Als kontraktives Organ bezeichnet man die einzelnen Muskeln, da der sich durch Kontraktionen und Erschlaffen bewegt und so eine Bewegung ermöglicht. Man unterscheidet dabei unter glatte Muskulatur und quergestreifter Muskulatur. Die quergestreifte Muskulatur wird weiter unterteilt durch die Herzmuskulatur und die Skelettmuskulatur. Der Muskel besteht aus einem Gewebe, das aus Muskelzellen besteht. Bei den Skelettmuskeln spricht man von Muskelfasern.

Skelettmuskeln sind regelmäßig angeordnet und steuert die willkürliche Bewegung und werden der somatischen Muskulatur zugeordnet. Der Herzmuskel stellt eine eigene Muskulatur dar. Er weißt ebenfalls Querstreifen auf, wird aber unwillkürlich gesteuert und kann nicht krampfen. Die glatte Muskulatur ist keiner bewussten Kontrolle unterworfen und wird durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Der Darm und die Eingeweidemuskulatur zählen zu der glatten Muskulatur und nennt sich viszeralen Muskulatur. Die gestreifte Muskulatur umfasst unter anderem die Leibeswand.

Es gibt auch Muskelfasertypen die in einem Muskel gemischt vorkommen. Wie die: Ringmuskeln, die für die Verformung der Linse des Auges zuständig sind. Oder der Schließmuskel für den Mund, die Augen, der Blasenausgang, After und der Magenausgang. Die Hohlmuskeln, die für die Bereiche des Magens, Darm, Herz und Speiseröhre verantwortlich sind. Weitere Muskeln werden als spindelförmige, federförmige und mehrköpfige Muskeln bezeichnet.

Muskelkontraktion

Die Konstraktion wird durch einen Nervenimpuls ausgelöst und ist daher ein mechanischer Vorgang, wobei sich Eiweißmoleküle ineinander schieben. Durch schnell aufeinander folgende Konformationsänderungen möglich, wie man sich das bei schnellen Ruderbewegungen vorstellen kann. Gibt er Nerv keine Impulse mehr an den Muskel, dann erschlafft dieser und man spricht dann von einer Muskelrelaxytion. Der Muskel unterscheidet sich je nach Kraft und Längenvernänderungen zu unterschiedlichen Bezeichnungen. Isometrisch nennt man die Konstraktion, wenn bei erhöhter Kraft die gleiche Muskellänge bleibt, was beim Anheben von Gewichten bei anschließend angewinkelten Unterarmen entsteht. Isotonisch ist die Verkürzung des Muskels ohne Kraftänderung, wie beim Ausführen von Kaubewegungen. Auxotonisch, ist der häufigste Kontraktionstyp, wobei sich Kraft und Länge verändern. Wie bei allen körperlichen Erkrankungen kann dies auch der Muskulatur passieren. Einige bekannte Begriffe ist uns allen bekannt. Der Muskelschwund auch unter Muskelatrophie bekannt, der Muskelbruch, der Muskelfaserriss, der Muskelkater, der Muskelkrampf, die Muskelprellung, die Muskelzerrung und viele weitere Muskelerkrankungen.

Um die Muskulatur optimal beweglich zu halten sollte man längere Inaktivität vermeiden, denn das führt schnell zum Muskelabbau. Beruhigend dagegen die Erkenntnis, dass man auch im hohen Alter noch mit dem Muskelaufbau beginnen kann. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie viel Muskelbewegungen sie in der Muskulatur beanspruchen, wenn sie am Morgen nach ihren Kaffee greifen? Sie werden diese Frage sicherlich mit nein beantworten! In etwa 30 Muskeln werden beansprucht, welche in ihrem Unterarm und ihrer Hand die komplizierten Bewegungen der Finger steuern.

Muskelbewegungen entstehen aus der Verknüpfung des Nervensystems mit dem Gehirn. Mit Hilfe der Sinnesorgane ist es uns möglich Reize und Empfindungen aufzunehmen, die über das Nervensystem an das Gehirn weiter geleitet werden um dort eine Reaktion auf die Befehle hervorzurufen, die durch das Nervensystem an die Muskeln weitergeleitet werden. Die Organmuskulatur ist zuständig für die Funktionstüchtigkeit der Organe, sie ist immer in Bewegung, selbst wenn wir ruhen. Wie beispielsweise der Herzmuskel, welcher sich pro Minute etwa 70-mal zusammen zieht.

Von besonderem Interesse ist die Skelettmuskulatur. Sie ist zuständig für die willkürlich herbeigeführte Bewegung der Muskeln. Erst mithilfe dieser Muskulatur ist es für den Menschen möglich zu laufen oder nach einem Gegenstand zu greifen. Bei der genaueren Betrachtung der Skelettmuskulatur erschließen sich zwei Formen, die rote und weiße Skelettmuskulatur. Für ausdauernde Belastungen, etwa bei Marathonläufern, ist die rote Muskulatur zuständig. Die weiße Muskulatur kommt bei kurzen, schwereren Bewegungen zum Einsatz, zum Beispiel beim Kraftsport.

Warum Menschen ihre Muskulatur stärken oder aufbauen kann verschiedene Gründe haben, zum einen aus gesundheitlichen- zum anderen aus ästhetischen Aspekten heraus. Muskulatur wird aufgebaut, um den Rücken zu stärken und entstehenden Rückenschäden vorzubeugen. Mindestens 80% der Deutschen leiden temporären oder dauerhaften unter Rückenschmerzen. Man vergisst oft, dass die Rückenmuskulatur im alltäglichen Leben großen Belastungen ausgesetzt ist. Deshalb sollte man darauf achten den Rücken auf langer Sicht vor Schäden zu bewahren und zu stärken, um eventuelle Langzeitschäden und akuten Schmerzen vorzubeugen.

Ein anderer Aspekt ist die Muskulatur des Bauches aufzubauen, was vor allem im Bereich der Fitness sehr gefragt ist. Es dient weniger der Gesundheit als viel mehr der Ästhetik. Auch hier besteht die Möglichkeit innerhalb weniger Wochen aus einem Waschbärbauch einen Waschbrettbauch zu zaubern, man braucht nur etwas Geduld und gezielte Übungen vom Fachmann. Auch Ausdauertraining dient zur Stärkung der Muskulatur. Hierbei wird besonders die Muskulatur der Beine gestärkt, sowie die Funktionalität der Lungenmuskulatur verbessert. Dies wird im gesundheitlichen Bereich gefördert, vorwiegend bei der Reduzierung von Körpergewicht und Verbesserung des Herz-Kreislaufsystems.

Abschließend sollten Sie immer daran denken vor jeglichen sportlichen Aktivitäten genügend Zeit für Aufwärm- und Dehnübungen einzuplanen, um schmerzhafte Verletzungen der Muskulatur vorzubeugen.

Bildquelle: © panthermedia.net / Manuel Tennert

Noch keine Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

*